Die Büchertreppe - der Buchladen vor Ort !
Die Büchertreppe                         - der Buchladen vor Ort !

Lesungen, Büchertische, Literaturabend

Dreizehn Frauen (Bella, Martha, Karen, Sina, und wie sie alle heißen) Ende der 60er Jahre in einer mittelkleinen Universitätsstadt. Im Strudel der APO-Bewegung ist möglich, was vorher in der Düsternis der Nachkriegszeit undenkbar war. Nun also Demonstrationen, Happenings, Versammlungen und endlose Debatten um Reformen! Bis hin zum Kinderladen. Experimente aller Art. Die dreizehn Frauen dieses aufrichtigen, „realfiktionalen“ Romanes sind verknüpft. Sie kennen sich. Die Erzählende beobachtet und beschreibt deren Entwicklung jeweils sehr genau: Jede ist anders „gestrickt“, jede wird auch einen ganz eigenen Lebensweg einschlagen (gewollt und ungewollt). Aber so will es diese seltsame Melange aus Herkunft, Biografie, neuem Rollenverständnis und jenem Schicksal – samt aller Zufälle, die auch noch so bestimmend sind. Wir schauen 13 besonderen Frauen in 13 Kapiteln dabei zu, wie sie über 50 Jahre hinweg geworden sind. Wie sie leben, wie sie ticken, was sie denken. Liebe, Krankheiten, Enkel, Trennungen, Erfolge, Scheitern. Alles ist zu finden. Da kommt ein uralter Vorschlag wieder hoch: Jene Fahrt nach Nizza, ins Hotel, und sich dort ein Wochenende schick „oldfashioned“ gekleidet austoben. Champagner, ja, zugleich aber auch eine (eher wenig dazu passende) Pizza. Wildheit, Mut, Abenteuerlust, etwas Spinnerei. Werden die Freundinnen von einst diese spleenige Tour auf ihre alten Tage noch hinbekommen? Sind sie noch so drauf wie damals?

 

Hanna Pfetzing liest am 17. Mai 2018 um 19:30 Uhr aus Ihrem Roman.

Die Lesung findet im Heimatmuseum Krofdorf-Gleiberg statt.

Kostenbeitrag 5 Euro

Frau Pfetzing beim Lesen (Bild S. Loh)
Ein schöner Abend... (Bild S. Loh)

Querleser in der Stadtbibliothek 

Der Verein für interkulturelle Bildung und Begegnung und die Stadtbibliothek laden für Donnerstag, 19. April, um 19.30 Uhr zur Veranstaltung »Die Querleser – Buchverführer stellen vor« in die Stadtbibliothek ein. In gemütlicher Atmosphäre stellen ausgewiesene Buchliebhaber neue und besondere Titel vor, die zum nächsten Lieblingsbuch werden könnten. Die Ehre geben sich dieses Mal,

Sabine Loh, Inhaberin der Büchertreppe Wettenberg,

und

Markus Lemke von der Ricker’schen Universitätsbuchhandlung.

 

Die Querleser – Tipps

 

von Sabine Loh (Büchertreppe)

James Baldwin: Von dieser Welt

Andreas Maier: Die Universität

Heinrich Steinfest: Die Büglerin

Christine Cazon: Wölfe an der Cote d’Azur

Gil Ribeiro: Lost in Fuseta – Spur der Schatten

 

Von Markus Lemke (Rickersche Universitätsbuchhandlung)

Nickolas Butler: Die Herzen der Männer

Lisa Kreißler: Das vergessene Fest

Nell Zink: Nikotin

Lhelm Genazino: Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze

Datum: Dienstag, 6. März 2018, 19:00 Uhr

Stadtbibliothek Gießen
Louise wächst in Frankreich auf, Johann in Westdeutschland. An einer französischen Universität lernen sie sich kennen, sie heiraten, ziehen in ein deutsches Dorf, sehen ihre Kinder aufwachsen und ihre Eltern sterben.Ein ganzes Leben lang suchen sie die passenden Worte für eine Zeit, über die nie jemand sprechen wollte.

Mit großer Klarheit und Wucht erzählt Sylvie Schenk die einfache Geschichte einer Frau aus den französischen Alpen, die sich während des Studiums in einen Deutschen verliebt.
In ihrer neuen Heimat ist alles schwierig und ihr Mann ganz anders, als sie ihn kennengelernt hat. Zugleich erfährt Louise immer mehr Details aus der Vergangenheit des autoritären Schwiegervaters, der im Krieg in Frankreich war.

„Schnell, dein Leben“ ist die Entdeckung einer Autorin, die vor über fünfzig Jahren nach Deutschland kam und ebenso viele Jahre vergehen lassen musste, um genau diesen Roman schreiben zu können – eine Befreiungsgeschichte, ein neuer Blick auf Nachkriegsdeutschland, ein Lebensbuch.

Sylvie Schenk wurde 1944 in Chambéry, Frankreich, geboren, studierte in Lyon und zog 1966 nach Deutschland. Sie veröffentlichte Lyrik auf Französisch und schreibt seit 1992 auf Deutsch. Sie lebt bei Aachen und in La Roche de Rame, Hautes Alpes. „Schnell, dein Leben“ ist ihr erster Roman bei Hanser.

Kooperationsveranstaltung der Stadtbibliothek Gießen, der Deutsch-Französischen Gesellschaft Wettenberg und des ViBB e. V.

Büchertisch: Büchertreppe Wettenberg

Eintritt: 6 €

Volles Haus bei Nix’ literarischem Gastspiel

22. Februar 2018, 21:17 Uhr

Von Norbert Schmidt

 

Freundschaftlich und kurzweilig ging’s zu am Mittwochabend im »Schulsaal« des Heimatmuseums Krofdorf-Gleiberg. Dorthin hatten Sabine Loh von der »Büchertreppe« und der örtliche Heimat- und Geschichtsverein zu einem literarischen Gastspiel von Prof. Dr. Dr. Christoph Nix eingeladen. Der in Herborn aufgewachsene und seit seinen Zwanzigern in Krofdorf verankerte Theatermann und Strafrechtler stellte seinen neuen Roman »Muzungu« vor.

Rund 50 Besucher hatten daran Interesse, darunter etliche Weggefährten aus Nix’ hiesiger Zeit. Auch aus den Jahren, in denen der 63-Jährige neben Juristerei und Theaterbühne noch Zirkusclown war und – auch das gab es – Grünen-Kreisausschussmitglied in Gießen. Die Moderation der Veranstaltung oblag Norbert Schmidt, dem ehemaligen Leiter der Kreisredaktion dieser Zeitung. Die Veranstaltung war aus aktuellem Anlass vorgezogen worden, da Nix am Donnerstag aus eigenem Interesse in Konstanz zu sein hatte, wo das Kommunalparlament nach heftigem Widerspruch aus der Bevölkerung erneut über eine umstrittene Vertragsverlängerung des streitbaren Intendanten entscheiden wollte.

Geschickt konstruierter Mordfall

»Muzungu« ist nicht der erste Roman des Querdenkers, aber der erste, dessen fiktive, aber sehr plausibel erscheinende Erzählung weitgehend in Afrika angesiedelt ist, konkret in Uganda. Nix weiß, wovon er redet, worüber er schreibt. Er hat seit den 1990ern oft den Schwarzen Kontinent aufgesucht, darunter mehrfach mit seinem Freund Frank-Walter Steinmeier, als der noch Außenminister war. Das Stadttheater Konstanz unterhält theaterpädagogische Projekte in Togo, Malawi und Burundi; allesamt von Nix angestoßen und vitalisiert.

Und das Buch? »Muzungu« ist ein politischer Roman. Ist einerseits der Versuch, ein bezaubernd schönes Land und die Menschen dort zu beschreiben im literarischen Format eines Krimis. Ist andererseits ein geschickt konstruierter Mordfall, den aufzuklären die Ermittler an Grenzen stoßen lässt. Der den Leser aber auch über Grenzen führt – nach Schweden, zu einem tatsächlichen Mord.

Fäägmeel-Buch in Krofdorf vorgestellt

17. Dezember 2017, 20:15 Uhr

 

Ex-Fäägmeel-Mitglied Siegward Roth las am Donnerstag Abend im Heimatmuseum in Krofdorf-Gleiberg aus seinem neuen Buch »Fäägmeel – E Geschicht fier sich«. Mit dabei war sein ehemaliger Weggefährte und Gitarrist der Mundart-Gruppe Berthold Schäfer. Moderator Norbert Schmidt begrüßte »im anheimelsten Ort in Krofdorf« etwa 30 Gäste. Veranstalterin war Sabine Loh, die das Buch von Roth in ihrer Büchertreppe verkauft. Der gemeinsame Auftritt war einer von zweien im Landkreis in diesem Jahr.

Es sei wichtig, den Dialekt zu pflegen und sich dafür nicht zu schämen, sagte Roth. In seinem 125 Seiten starken Mundart-Werk »Fäägmeel – E Geschicht fier sich« vereint er Liedtexte der Gruppe Fäägmeel sowie Geschichten über die Band in mittelhessischem Dialekt. Im Heimatmuseum trug er unter anderem »Des Foarroad« und »Kreh-Gockel« vor. Berthold Schäfer erfreute mit den Liedern »Weit un noh«, »Hearbstbloihe«, »Surfe«, »Bont un narrisch« sowie mit »Wenns Chreaskinnche kimmt«.

 

Nächste Lesung im Juni 2018 !!!

 

 

LESUNGEN

in Kooperation mit der DFG - Krofdorf - Gleiberg 2017:

 

 

 

Kriminalfall und Seelenreise

14. November 2017, 19:16 Uhr

 

Von Saskia Elisa Sophie Nagel

 

Vor über einem Jahr wurde an dieser Stelle der aktuelle Roman »Mogador« des preisgekrönten Frankfurter Schriftstellers Martin Mosebach besprochen und in den höchsten Tönen gelobt. Am Sonntagabend war Mosebach von den Wettenberger »Deutschfranzosen« auf die Burg Gleiberg eingeladen worden, um aus dem Werk über einen Kriminalfall und eine Seelenreise vorzulesen. Als Teil des Ausstellungsprojekts »Marokko Momente« war diese Lesung zu verstehen, die im eindrucksvollen Rittersaal abgehalten wurde.

Anspruchsvolle Dramaturgie

»Er ist ein echter Frankfurter Bub und nimmt Nachrichten angeblich nur in Papierform an«, kündigte Norbert Schmidt, Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft Wettenberg, seinen Gast an. Insgesamt habe Mosebach 17 Preise gewonnen, darunter den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Er sei ein »genuiner Erzähler und [...] Essayist von ungewöhnlicher stilistischer und intellektueller Brillanz« schrieb die FAZ. Doch sein Roman »Mogador«, dessen Handlung weitgehend in Essaouira an der marokkanischen Atlantikküste spielt, hat auch Kritik eingefahren. Die Beschreibung »aufgeblähter Pseudo-Interkulturalitäts-Verständnis-Roman« fällt und ist am Samstag durchaus nachvollziehbar. Mosebach versteht es unbestreitbar, Situationen und menschliche Begegnungen punktgenau einzufangen. Er verfügt über eine Wortwahl, die ihresgleichen sucht, ist bekannt für Stimmungsbilder, die er nuancenreich in Literatur packt. Doch wer beim Zuhören nicht genau Wort für Wort einfangen kann, ist schnell verloren in der Dramaturgie des Romans. Worum geht es eigentlich, fragt sich mancher am Ende der Lesung.

Patrick Elff, ein junger erfolgreicher Banker, springt nach einem Gespräch im Polizeipräsidium aus dem Fenster und beginnt damit eine gefährliche Reise. Elff hat betrogen und die Entdeckung steht bevor. Also verlässt er seine Welt hierzulande und sucht Hilfe bei einem marokkanischen Finanzmann, der ihm noch einen Gefallen schuldet. Doch auch in Mogador, wie Essaouira vor der Unabhängigkeit Marokkos hieß, erweist sich das Untertauchen als schwierig. Um der Aufmerksamkeit der Polizei zu entgehen, mietet sich Elff nicht in einem Hotel, sondern im Haus der Patronin Khadija ein, einem kleinen Universum, einer verborgenen Welt mit eigenen, weit jenseits des Normalen liegenden Gesetzen: Khadija ist Hure und Kupplerin, Geldverleiherin, Zauberin und Prophetin. Patrick, der sich selbst als einen erlebt, der mehr oder weniger unfreiwillig in seine Tat hinein geschliddert ist, stößt auf eine Frau, die mit ihrem Willen einen Kult bis zur Selbstvergötzung treibt. Zum zweiten Mal in kürzester Zeit übertritt der junge Banker unverrückbar scheinende Grenzen.

»Mogador« ist folglich Kriminalfall und Seelenreise, genaueste Wirklichkeitsbeobachtung und ins Dämonische ausschweifende Fantastik. Weil Mosebach an diesem Abend auf der Burg noch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert, verliert sich die literarische Fantasie ein wenig und man weiß mit wem man es zu tun hat: einem Menschen, der immer wieder aus dem trauten Familienglück flüchtet, seine Werke am liebsten weit weg von zu Hause schreibt und noch nicht ganz angekommen ist, wie es scheint.

Sonntag, 12. November

Lesung

mit Schriftssteller Martin Mosebach „Mogador“

Öffentliche Veranstaltung der Deutschfranzosen i.R.

des interkulturellen Kunstprojektes„Marokko Momente“

18:00 Uhr, Burg Gleiberg Rittersaal

Eintritt: 10 Euro

Vorverkauf  Büchertreppe Krofdorf - Gleiberg

(c) Klaus Moos, aufgenommen nach Lesung in der Gesamtschule Gleiberger Land. Abgebildet sind Gerhard Schmidt (Ehrenbürgermeister Wettenberg, Vize bei den Deutschfranzosen), Norbert Schmidt, Gerhard Bökel und Gabriel Verhoff, Direktor der GGL

Lesung am 21. September 2017

mit Ex-Innenminister Gerhard Bökel

„Der Geisterzug, die Nazis und die Résistance“

Vormittags Gesamtschule Gleiberger Land (nichtöffentlich),

19 Uhr, Heimatmuseum Krofdorf - Gleiberg, öffentlich

(c) Volker Mattern, aufgenommen in der KuKuK-Kunsthalle Wettenberg. Abgebildet sind Frank Göhre ("Hotel Marrakesch" u.a.), Michael Ackermann (Künstler/Maler, Zeichner, Grafiker; Urheber der abgebildeten Marrakesch-Impression, Monotypie), No.S.

Lesung am 3. Oktober 2017

mit Schriftsteller Frank Göhre

„Hotel Marrakesch. Eine Zeitreise“

Öffentliche Veranstaltung i.R. von „Marokko Momente“,

16 Uhr in der KuKuK - Ausstellungshalle in Wißmar

(c) Norbert Schmidt

Lesung am 8. Oktober 2017

mit Christine Cazon „Endstation Côte d’Azur“

im Rahmen des Gießener Krimifestivals.

11:30 Uhr, KuKuK - Ausstellungshalle in Wißmar

GAZ, 25.10.14

Nachtrag zur Lesung

mit Claudia Grimm "Wundertütenkind"

Das "Wundertütenkind" in Aktion
Eine "Wundertüte" für Alle - eine freudige Überraschung !
GAZ, 3. Januar 2015

Nachtrag zur Lesung mit Dietlind Köhncke "Die Wörtersammlerin"

Lesung mit Dietlind Köhncke am 9. Januar 2015
Lesung mit Dietlind Köhncke am 9. Januar 2015
Signierstunde mit Dietlind Köhncke am 9. Januar 2015

Öffnungszeiten
          

Montags        10 - 13 Uhr +

 

                       15 – 18 Uhr

 

Dienstags      10 – 13 Uhr +

                       15 – 18 Uhr

 

Donnerstags  10 - 13 Uhr +

                        15 – 18 Uhr

 

Freitags          10 – 13 Uhr +  

                        15 – 18 Uhr

 

Samstags       10 – 13 Uhr

 

März 2018
23. April 2018

Hanna Pfetzing liest am 17. Mai

aus Ihrem Roman

"Dreizehn Frauen"

um 19:30 Uhr !!!

Die Lesung findet im Heimatmuseum Krofdorf-Gleiberg statt.

(Siehe Lesungen!)

August 2018

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